Fairer Handel und Siegel

1. Siegel für fairen Handel

Das Fairtrade-Siegel von FLO e.V.

Das bekannteste Siegel im Fairen Handel ist das Fairtrade-Siegel. Hinter dem Siegel steht FLO e.V. Das Fairtrade-Siegel auf der Verpackung eines Produktes signalisiert dem Käufer, dass das Produkt gemäß den FLO e.V.-Standards zertifiziert wurde.
In Deutschland wird das Fairtrade-Siegel von TransFair e.V. vergeben. Der gemeinnützige Verein ist als nationale Siegelinitiative Mitglied von FLO e.V. Die Vergabe des Fairtrade-Siegels erfolgt auf der Grundlage von Lizenzverträgen. Das heißt, um Produkte mit dem Fairtrade-Siegel kennzeichnen und verkaufen zu dürfen, ist bei TransFair eine Lizenz zu erwerben.

Das Naturland Fair Zeichen


NaturlandDas Naturland Fair Zeichen auf der Verpackung eines Produkts belegt, dass ein Produkt nach den ökologischen Kriterien von Naturland angebaut und verarbeitet wurde, und außerdem fair gehandelt ist. Voraussetzung für die Fair-Zertifizierung ist eine gültige Naturland-Öko-Zertifizierung. Sowohl ökologische als auch Fair-Handels-Kriterien werden in einem Arbeitsgang überprüft.

2. Welche Organisationen bieten fair gehandelte Waren an?

GEPA


GEPADer Name der GEPA leitet sich ab von dem Namen, den sie bei der Firmengründung am 14.Mai 1975 bekam: „Gesellschaft zur Förderung der Partnerschaft mit der Dritten Welt“.
Heute nennt sie sich GEPA - The Fair Trade Company und ist das größte europäische Fair-Handelsunternehmen.
Seit über 35 Jahren engagiert sich die GEPA im Fairen Handel und ist damit Pionier auf diesem Gebiet. Sie pflegt langjährige und verbindliche Beziehungen mit Handelspartnern in Afrika, Asien und Lateinamerika.
Sämtliche Gewinne werden wieder im Fairen Handel angelegt, so dass Handelspartner z.B. bei der Umstellung auf ökologischen Anbau mit Vorfinanzierungen und Fortbildungen unterstützt werden können.
Die GEPA verfolgt als Fair-Handelsunternehmen das Ziel, sowohl Umsatz und Gewinn im Interesse der am konventionellen Markt benachteiligten Handelspartner zu erbringen als auch soziale Gerechtigkeit zu erlangen. Gewinne werden grundsätzlich in den Fairen Handel re-investiert.

dwp

Die bundesweite Fairhandelsgenossenschaft dwp mit Sitz in Ravensburg ist eines der führenden Fairhandelsunternehmen in Deutschland. Die langjährige Zusammenarbeit mit weltweit 60 Produzentengruppen, persönliche Direktkontakte, zinsfreie Vorfinanzierungen und faire Produzentenpreise, ermöglichen besonders hochwertige und oft einzigartige Produkte. Das Sortiment umfasst weit über 1.000 Handwerk- und etwa 400 hochwertige Lebensmittelprodukte, fast ausschließlich in fair+bio-Qualität.

EL PUENTE - Fairer Handel auf ganzer Linie

Fairer Handel hört für uns nicht mit dem Mehrpreis auf, sondern beginnt dort erst!
EL PUENTE verfolgt ein ganzheitliches Konzept des Partnerschaftlichen Welthandels, das die gesamte Handelskette mit einbezieht.
EL PUENTE ist eine Organisation des Partnerschaftlichen Handels. Seit über 35 Jahren fördert EL PUENTE Kleinbetriebe und Genossenschaften in Entwicklungsländern durch die Vorfinanzierung ihrer Lieferungen, langfristige Zusammenarbeit und Zahlung von Preisaufschlägen für Gemeinschaftsaufgaben. EL PUENTE arbeitet nicht gewinnorientiert und leistet Hilfe zur Selbsthilfe unter Ausschaltung des profitorientierten Zwischenhandels. EL PUENTE setzt sich in der Öffentlichkeitsarbeit für gerechten Welthandel und eine selbstbestimmte Entwicklung in den Partnerländern ein.
Das EL PUENTE - Sortiment kann in etwa 800 Weltläden in Deutschland bezogen werden. Weiterhin gibt es eine Vielzahl von Aktionsgruppen, die unsere Ware auf Märkten und Veranstaltungen, an Unis, Schulen oder im kirchlichen Rahmen verkaufen.

BanaFair

  • BanaFair ist eine entwicklungspolitische Non-Profit-Organisation mit drei Arbeitsschwerpunkten:
    Bildungs-, Öffentlichkeits-, Kampagnen- und Lobbyarbeit zu den Bedingungen, unter denen Bananen weltweit produziert und vermarktet werden.
  • Fairer Handel mit kleinbäuerlichen Produzent/innen, der sowohl den Bauernfamilien wie kritischen Verbraucher/innen eine konkrete und nachhaltige Alternative bietet;
  • Finanzielle Unterstützung von Projekten und Aktivitäten von Partnerorganisationen in Lateinamerika und in der Karibik zur Durchsetzung von Arbeits- und Menschenrechten und einer Ökologisierung der Bananenproduktion;